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Geistlicher Impuls2 Min. Lesezeit

„Ein Leib und ein Geist“: Warum uns die Einheit der Christen am Herzen liegt

Geistlicher Impuls · 23. Januar 2026

Noch bis zum 25. Januar beten Christen weltweit gemeinsam für ihre Einheit. Katholiken, Protestanten, Orthodoxe und Freikirchen feiern in dieser Gebetswoche zusammen Gottesdienste. Das Leitwort für 2026 stammt aus dem Epheserbrief:

„Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung.“ (Epheser 4,4)

Die Texte und Gebete für dieses Jahr hat die Armenisch-Apostolische Kirche vorbereitet, eine der ältesten Kirchen der Welt.

Warum gerade uns das wichtig ist

Der Lukas-Orden ist eine ökumenische Gemeinschaft. Bei uns arbeiten Menschen aus verschiedenen Kirchen zusammen. Wir fragen nicht zuerst nach der Konfession, sondern danach, wer Hilfe braucht.

Am Krankenbett und am Telefon merken wir jeden Tag: Ein Mensch in Not fragt nicht, ob der Seelsorger katholisch oder evangelisch ist. Er fragt, ob jemand da ist.

Einheit heißt nicht Gleichheit

Der Epheserbrief spricht von einem Leib, aber dieser Leib hat viele Glieder. Einheit bedeutet nicht, dass alle gleich glauben, beten oder feiern müssen. Sie bedeutet, dass wir einander als Geschwister erkennen und gemeinsam das tun, was Christus uns aufgetragen hat.

Unser Leitsatz verbindet alle Christen über Kirchengrenzen hinweg:

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40, Einheitsübersetzung 2016)

Eine Einladung

Besuchen Sie in dieser Woche einen Gottesdienst einer anderen Konfession in Ihrer Nähe. Oder beten Sie einfach zu Hause für die Christen, die anders glauben als Sie. Einheit beginnt nicht in Kommissionen, sondern im Herzen.

Ihr St. Lukas Hospital Orden


Quelle zum Leitwort 2026: evangelisch.de, 23.01.2026

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