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Wofür wir stehen

Als christliche Gemeinschaft schweigen wir nicht, wenn es um die Würde des Menschen, um die Schwachen und um unser Zusammenleben geht. Hier finden Sie unsere Standpunkte zu Fragen, über die in Deutschland gestritten wird.

So lesen Sie diese Seite: Die Texte zu jedem Thema sind die Meinung des Lukas-Ordens. Unter „Belegte Fakten“ stehen nachprüfbare Angaben mit Quelle. Wir sind keiner Partei verbunden und geben keine Wahlempfehlung. Unsere Hilfe gilt jedem Menschen, unabhängig von seiner Meinung. Stand: 25. Oktober 2026.

Auf einen Blick

Unsere Antworten in Kürze

Soziales, Pflege und Gesundheit

PflegekostenUnsere Antwort: Gestaffelt

Soll die Pflegeversicherung die Eigenanteile im Pflegeheim voll übernehmen?

Dass Pflegebedürftige sich an den Kosten im Heim beteiligen, halten wir grundsätzlich für richtig. Die Höhe muss sich aber nach Einkommen und Vermögen richten. Wer Millionen besitzt, kann den Eigenanteil selbstverständlich tragen. Der Normalbürger darf daran nicht zerbrechen.

Wir fordern ein echtes Schutzvermögen: Wer sich mit seinem Ehepartner ein Leben lang ein Haus erarbeitet hat, darf nicht gezwungen sein, es zu verkaufen, nur um gepflegt zu werden.

Belegte Fakten

KrankenhäuserUnsere Antwort: Nein

Sollen kleinere Kliniken im Zuge der Krankenhausreform schließen oder sich spezialisieren?

Kleine Kliniken müssen bleiben. Spezialisierung kann sinnvoll sein, aber ein Krankenhaus in der Nähe muss die Grundversorgung mit Chirurgie und Innerer Medizin sichern. Notfall- und Grundversorgung muss für jeden Menschen in erreichbarer Nähe bleiben.

Krankenhäuser gehören nach unserer Überzeugung in öffentliche oder gemeinnützige Hand. Gewinnmaximierung ist nicht im Interesse der Patienten. Mit Bedauern sehen wir, dass viele kirchliche Häuser über Jahre durch wirtschaftliche Fehlentscheidungen in Not geraten sind und von großen privaten Klinikkonzernen übernommen wurden. Dabei geht ein Stück Tradition verloren.

Kliniken müssen gut ausgestattet sein und im Interesse der Patienten entscheiden, nicht danach, welche Operation am meisten einbringt.

RenteUnsere Antwort: Nein

Soll das Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus steigen?

Auf keinen Fall. Viele Menschen schaffen schon heute die nötigen Beitragsjahre nicht, gerade in körperlich schweren Berufen. Wer bis 67 gearbeitet hat, hat sich seinen Ruhestand verdient.

Belegte Fakten

GrundsicherungUnsere Antwort: Es kommt darauf an

Sollen Empfänger der Grundsicherung (früher Bürgergeld), die zumutbare Arbeit ablehnen, stärker gekürzt werden?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn pauschale Kürzungen würden viele Unschuldige treffen. Wir wünschen uns ein gerechtes Regelwerk, das Alter, Krankheit und die Lebensleistung eines Menschen berücksichtigt.

Wer viele Jahre, etwa mehr als zehn, in die Sozialkassen eingezahlt hat, darf nicht gezwungen werden, irgendeine Arbeit anzunehmen. Einen Fliesenleger, der dreißig Jahre gearbeitet hat und keine Stelle mehr findet, zum Müllsammeln zu verpflichten, halten wir für menschenunwürdig. Das hat er nicht verdient.

Anders ist es bei jungen, gesunden Menschen, die noch kaum etwas zur Gemeinschaft beigetragen haben: Lehnen sie zumutbare Angebote ab, sind Kürzungen notwendig. Fördern und Fordern muss für sie spürbar sein.

Belegte Fakten

  • Der Bundestag hat im März 2026 beschlossen, das Bürgergeld in eine neue Grundsicherung umzuwandeln. Die Änderungen gelten schrittweise ab 1. Juli 2026, bei Pflichtverletzungen sind Kürzungen um 30 % vorgesehen. Quelle: beck-aktuell, 05.03.2026
MindestlohnUnsere Antwort: Ja

Ist die Erhöhung des Mindestlohns auf 13,90 € (2026) und 14,60 € (2027) richtig?

Ja, natürlich. Die Preise für Lebensmittel sind stark gestiegen. Mit 14,60 € in der Stunde können sich Menschen wenigstens das Nötigste leisten. Die Erhöhung um 70 Cent kann jeder Arbeitgeber verkraften.

Die größere Belastung für Bürger und Betriebe sind aus unserer Sicht die hohen Energie- und Spritpreise und die staatlichen Abgaben darauf.

Belegte Fakten

ObdachlosigkeitUnsere Antwort: Viel mehr

Was muss gegen Obdachlosigkeit und fehlenden bezahlbaren Wohnraum geschehen?

Obdachlose Menschen liegen uns besonders am Herzen. Sie sind die Schwächsten und Ärmsten unter uns, die unter Brücken schlafen müssen. Dass ein so reiches Land wie Deutschland diese Menschen nicht menschenwürdig unterbringt, ist ein Skandal.

Wer bewusst draußen leben möchte, dem lassen wir diese Freiheit. Aber der Staat muss für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Und wer obdachlos ist, muss mindestens mit Wasser, Nahrung und allem Nötigen versorgt werden.

Viele Obdachlose brauchen Hilfe, trauen sich aber nicht, sie anzunehmen, oder haben die Hoffnung aufgegeben. Ist es nicht unser Auftrag, ihnen Trost zu spenden und ein Lächeln zu schenken? Was haben sie denn sonst noch?

EhrenamtUnsere Antwort: Ja

Soll der Staat ehrenamtliche Helfer stärker belohnen?

Auf jeden Fall. Wer sich nachweislich aktiv engagiert, zum Beispiel mehr als sechs Stunden in der Woche in Sanitätsdienst, Obdachlosenhilfe, Seelsorge, Bibelkreis, Essen auf Rädern oder Hausnotruf einer gemeinnützigen Organisation, soll belohnt werden: mit Rentenpunkten, Steuerfreibeträgen, freiem Nahverkehr und freiem Eintritt zu Theater und Veranstaltungen.

Genauso wichtig ist der Schutz der Ehrenamtlichen. Hilfsorganisationen dürfen sie nicht als billige Arbeitskräfte nutzen. Wir finden, dass Organisationen für ihre aktiven Ehrenamtlichen Beiträge zur Rente zahlen sollten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass ehrenamtlicher Einsatz auch ausgenutzt werden kann. Wir raten deshalb jedem, genau hinzuschauen, wo und wie er sich engagiert.

Digitalisierung und PatientenakteUnsere Antwort: Nein

Sollen Gesundheitsdaten (elektronische Patientenakte) und der Zahlungsverkehr weiter digitalisiert werden?

Die Digitalisierung der Behörden befürworten wir. Sie darf aber nicht in das Privatleben der Menschen eindringen: Gesundheit, Schule, Arbeit und Geld sind Bereiche, in denen jede Freiheit erhalten bleiben muss.

Gesundheitsdaten gehören zum Hausarzt oder zum Arzt des Vertrauens, nicht auf zentrale Server oder in eine Cloud. Deshalb lehnen wir die elektronische Patientenakte entschieden ab. Unsere Meinung: Die Nachteile sind größer als die Vorteile. Wir raten jedem Patienten, der elektronischen Patientenakte ausdrücklich zu widersprechen.

Das Bargeld muss erhalten bleiben. Kartenzahlung, Handyortung und künstliche Intelligenz machen es schon heute möglich nachzuvollziehen, wer was wann getan hat. Das gefährdet die Freiheit, sich unbeobachtet zu bewegen.

Belegte Fakten

  • Seit Anfang 2025 legen die gesetzlichen Krankenkassen für alle Versicherten eine elektronische Patientenakte an, sofern diese nicht widersprechen. Der Widerspruch ist jederzeit bei der eigenen Krankenkasse möglich. Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)

Leben und Würde

LebensschutzUnsere Antwort: Nein

Soll das Recht zum Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB) gelockert werden?

Der Schwangerschaftsabbruch darf nicht gelockert werden. Er sollte nur erlaubt sein, wenn sehr schwerwiegende Gründe ihn notwendig machen. Ansonsten soll er verboten bleiben. Damit gehen wir bewusst über die heutige Regelung hinaus.

Finger weg von unseren ungeborenen Kindern.

Belegte Fakten

  • Ein Schwangerschaftsabbruch ist grundsätzlich rechtswidrig. Er bleibt aber straffrei, wenn er in den ersten zwölf Wochen nach einer Pflichtberatung erfolgt. Bei medizinischer oder kriminologischer Indikation ist er nicht rechtswidrig. Quelle: §§ 218, 218a StGB
SterbehilfeUnsere Antwort: Nur in engsten Grenzen

Soll die Hilfe zur Selbsttötung (Suizidhilfe) erlaubt sein?

Ein schwieriges Thema. Zuerst sind wir dafür, dass Menschen am Lebensende nicht mit Hochleistungsmedizin künstlich am Leben gehalten und gequält werden. Unser Präsident hat als Krankenpfleger oft erlebt, wie Patienten über Wochen und Monate mit stärksten Kreislaufmedikamenten, zahlreichen Spritzenpumpen, Beatmung und künstlicher Ernährung behandelt wurden, obwohl keine Aussicht auf Besserung bestand. Sie litten, hatten Schmerzen und starben am Ende doch. Solche Übertherapie darf es nicht geben. Palliativmedizin, Hospiz und eine klare Patientenverfügung müssen gestärkt werden.

Ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben halten wir für problematisch. Jeder Mensch kann in eine Lebenskrise geraten, in der er glaubt, sterben zu wollen. Gerade dann braucht er Beistand und keine Hilfe zum Tod.

Sterbehilfe sollte nur in engsten Ausnahmen möglich sein: wenn ein Mensch schwerstkrank ist, etwa durch Metastasen, seine Lebenserwartung nur noch wenige Monate beträgt und er stärkste Schmerzen hat. Auch dann nur nach Prüfung durch mindestens zwei bis drei Fachärzte.

Als Orden glauben wir: Es liegt in Gottes Hand, wer auf diese Welt kommt und wer sie verlässt. Das Leben ist nicht nur Sonnenschein. Auch Leid und Schmerz gehören dazu.

Belegte Fakten

OrganspendeUnsere Antwort: Nein

Soll jeder automatisch Organspender sein, solange er nicht widerspricht (Widerspruchslösung)?

Auf keinen Fall. Niemand darf automatisch Organspender sein. Der Mensch darf nicht ausgebeutet werden. Organspende ist in Ordnung, aber nur, wenn jemand sich ausdrücklich dafür entscheidet.

Unser Präsident hat als Fachpflegekraft in der Anästhesie eine Organentnahme miterlebt. Es ist ein schwerer Eingriff, bei dem Brust- und Bauchraum vollständig geöffnet werden, und er hat ihn tief erschüttert. Viele Menschen wissen nicht, wie eine Organentnahme abläuft, und stimmen unüberlegt zu. Auch ein Verstorbener hat eine Würde und eine Ruhe, die nicht gestört werden darf.

Belegte Fakten

CannabisUnsere Antwort: Nein

Soll die Teillegalisierung von Cannabis bestehen bleiben?

Cannabis soll nur legal sein, wenn ein Arzt es verordnet. Den Freizeitkonsum wollen wir wieder verbieten.

Belegte Fakten

Familie, Glaube und Gesellschaft

Ehe für alleUnsere Antwort: Ja

Soll die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare bestehen bleiben?

Ja. Auch gleichgeschlechtliche Paare sollen geschützt werden und die gleichen Rechte haben.

Nach unserem christlichen Weltbild ist die Ehe von Mann und Frau aber nicht dasselbe. Aus ihr gehen Kinder hervor, sie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft. Deshalb muss sie in Deutschland besonders hochgehalten werden. Familien mit Kindern verdienen besondere Förderung, denn nur so hat unsere Gesellschaft auf Dauer eine Zukunft.

Belegte Fakten

  • Seit dem 1. Oktober 2017 können in Deutschland auch Paare gleichen Geschlechts die Ehe schließen. Quelle: § 1353 BGB
Kirche und StaatUnsere Antwort: Ja

Sollen Kirchensteuer, christliche Feiertage und staatlicher Religionsunterricht erhalten bleiben?

Selbstverständlich. Als christliche Ordensgemeinschaft treten wir dafür ein, dass Kirchensteuer, christliche Feiertage und Religionsunterricht erhalten bleiben und dass die christlichen Werte gelebt werden.

Unsere Kultur darf nicht verwässert werden. Wir wollen sie bewahren, in ihrer Tradition leben und lebendig halten. Wenn jeder nach christlichen Werten lebte, wäre Deutschland ein Paradies.

Belegte Fakten

GenderspracheUnsere Antwort: Nein

Sollen Behörden, Schulen und öffentlich-rechtliche Sender Gendersprache verwenden?

Auf keinen Fall. Die deutsche Sprache war über Jahrzehnte klar: Wer „die Lehrer“ oder „die Polizisten“ sagte, meinte selbstverständlich auch Lehrerinnen und Polizistinnen. Gendersprache soll unterbleiben. Wir wollen zurück zur bewährten deutschen Sprache.

Belegte Fakten

Schule und BildungUnsere Antwort: Vieles

Was muss sich an deutschen Schulen am dringendsten ändern?

Mehr Lehrerinnen und Lehrer einzustellen, befürworten wir. Allein wird das die Probleme aber nicht lösen.

Ein großes Problem ist die Zusammensetzung vieler Klassen. Wenn in einer Klasse die meisten Kinder kaum Deutsch sprechen, ist vernünftiger Unterricht kaum möglich. Eine bessere Verteilung ist schwierig, weil die Kinder dort zur Schule gehen, wo sie wohnen. Deshalb braucht es verpflichtende Sprachförderung vor und neben dem Unterricht.

An den Schulen muss wieder mehr Respekt und mehr Sicherheit herrschen. Wir befürworten ein generelles Handyverbot bis zur 8. Klasse, auch wenn die Umsetzung eine Herausforderung ist. Und wir wünschen uns mehr Werte- und Religionsunterricht.

Sicherheit, Frieden und Europa

Migration und AsylUnsere Antwort: Ja, mit Augenmaß

Soll Deutschland Zuwanderung stärker begrenzen und abgelehnte Asylbewerber konsequenter abschieben?

Deutschland soll allen Menschen helfen, die zu Recht hier Schutz suchen. Asyl muss selbstverständlich gewährt werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Eine ungeprüfte Zuwanderung lehnen wir ausdrücklich ab. Das hat mit Asyl nichts zu tun, es ist schlicht unvernünftig.

Wer abgelehnt wurde, muss das Land leider wieder verlassen. Die Regeln dafür gehören aber angepasst: Wer hier arbeitet und nie auf staatliche Hilfe angewiesen war, sollte bleiben dürfen. Es ist unvernünftig, gerade diese Menschen abzuschieben. Straftäter dagegen müssen als Erste abgeschoben werden.

Belegte Fakten

Innere SicherheitUnsere Antwort: Ja

Braucht es mehr Polizei, mehr Videoüberwachung und härtere Strafen?

Ja. Wir brauchen mehr Polizei, Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten im öffentlichen Raum und härtere Strafen. Vor allem muss das geltende Recht auch angewandt werden.

Die Justiz soll sich auf die wichtigen Fälle konzentrieren und nicht mit Kleinigkeiten überlastet werden. Verfahren und Urteile müssen schneller werden.

Wehrpflicht und GesellschaftsjahrUnsere Antwort: Pflichtjahr ja, Wehrpflicht nein

Soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden, oder ein Pflichtjahr für junge Menschen?

Die Wehrpflicht soll nicht wieder eingeführt werden. Die Bundeswehr soll als Berufsarmee ausgebaut werden. Wir sind dafür, dass Deutschland sich verteidigen kann und dass in die Bundeswehr investiert wird, aber ausschließlich für die Landesverteidigung, dafür auf höchstem Niveau. Wir sind gegen Kriege und gegen Angriffskriege.

Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Menschen, vor allem in Pflege und Rettungsdienst, finden wir hervorragend. Es prägt mehr als ein Jahr, in dem man in der Kaserne Befehle entgegennimmt.

Belegte Fakten

Ukraine und RusslandUnsere Antwort: Nein

Soll Deutschland die Ukraine weiter mit Waffen unterstützen?

Wir sind gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist nicht die Aufgabe Deutschlands. Deutschland soll humanitär helfen: im Katastrophenschutz, mit Sanitätsmaterial und Hilfslieferungen, bei der Versorgung von Kindern und Kranken und beim Wiederaufbau. Aber auf keinen Fall mit Waffen.

Die Waffenlieferungen müssen gestoppt werden. Es muss verhandelt werden, denn auch Russland hat ernstzunehmende Sicherheitsinteressen. Wir kritisieren eine Rhetorik, die den Konflikt weiter anheizt und sich pauschal gegen Russen richtet.

Wir dürfen nicht vergessen, welche Opfer die Völker der Sowjetunion im Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland gebracht haben, und dass beim Abzug der russischen Truppen aus Ostdeutschland kein einziger Schuss gefallen ist. Russland ist nicht unser Feind. Wir wünschen uns wieder eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Belegte Fakten

EuropaUnsere Antwort: Nein

Soll die EU mehr Entscheidungen für Deutschland treffen dürfen?

Die Europäische Union soll keine weiteren Befugnisse bekommen.

Energie, Klima und Verkehr

Energie und StrompreiseUnsere Antwort: Nein

Soll der Ausbau der Windkraft weiter vorangetrieben werden?

Wir haben genug Windkraft. Deutschland braucht bezahlbaren Strom, nach unserer Überzeugung auch wieder aus der Kernenergie. Die Stromkosten sind für die Menschen zu hoch, und am härtesten trifft es die Armen.

Wer an der Kasse sein Brot kaum noch bezahlen kann, dem nützt grüne Energie nichts, wenn er sich die Stromrechnung nicht mehr leisten kann.

Belegte Fakten

Klimaschutz und CO₂-PreisUnsere Antwort: Nein

Soll der CO₂-Preis auf Benzin, Diesel und Heizen weiter steigen?

Wir sind gegen einen weiteren Anstieg und halten die CO₂-Abgabe für den falschen Weg. Sie sollte abgeschafft werden. Die Schöpfung und die Natur lassen sich anders schützen als durch Abgaben, die unsere Betriebe, den Mittelstand und vor allem die kleinen Leute belasten. Wenn für den Klimaschutz Geld gebraucht wird, soll es über ein gerechteres Steuersystem aufgebracht werden.

Deutschland verursacht nur einen kleinen Teil der weltweiten Emissionen. Unsere Meinung: Ein deutscher Alleingang wird das Weltklima kaum verändern. Wichtiger ist es, mit den größten Verursachern wie China und den USA zu reden, damit sie sich stärker für den Klimaschutz einsetzen.

Belegte Fakten

TempolimitUnsere Antwort: Nein

Soll es auf Autobahnen ein allgemeines Tempolimit (z. B. 130 km/h) geben?

Wir sind gegen ein allgemeines Tempolimit. Mehr Sicherheit bringen deutlich härtere Strafen für Raser und Verkehrsrowdys: Wer es übertreibt, muss seinen Führerschein abgeben.

Belegte Fakten

Unser Maßstab

„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Matthäus 25,40

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