Wenn es draußen friert: Was jeder für obdachlose Menschen tun kann
Unsere Gemeinschaft · 2. Februar 2026
In diesen Wochen sinken die Temperaturen nachts oft unter null. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das lebensgefährlich. Die Obdachlosenhilfe gehört zu den Arbeitsbereichen des Lukas-Ordens, und gerade jetzt möchten wir alle ermutigen, hinzuschauen.
Nicht wegsehen
Viele Menschen gehen an Obdachlosen vorbei, nicht aus Kälte, sondern aus Unsicherheit. Man weiß nicht, ob man stören darf, ob Hilfe gewünscht ist oder was man sagen soll. Dabei ist der erste Schritt ganz einfach: ein Gruß, ein Blick, die Frage „Brauchen Sie etwas?“
Was Sie konkret tun können
- Ansprechen: Fragen Sie freundlich, ob alles in Ordnung ist und ob die Person etwas braucht.
- Etwas Warmes anbieten: Ein heißer Tee oder eine Suppe hilft oft mehr als Geld.
- Hilfsangebote kennen: Viele Städte haben Kältebusse, Wärmestuben oder Notunterkünfte. Informieren Sie sich, welche Angebote es in Ihrer Stadt gibt, damit Sie im Ernstfall weiterhelfen können.
- Warme Kleidung spenden: Schlafsäcke, Mützen, Handschuhe und dicke Socken werden in Kleiderkammern dringend gebraucht.
- Im Notfall handeln: Wenn ein Mensch bei Kälte nicht ansprechbar ist oder hilflos wirkt, rufen Sie sofort den Notruf 112. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
Warum der Lukas-Orden auf die Straße geht
Jesus sagt im Matthäusevangelium: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35). Kurz darauf folgt der Satz, der zum Leitsatz des Lukas-Ordens geworden ist:
„Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40, Einheitsübersetzung 2016)
Menschen ohne Wohnung sind keine Randerscheinung. Sie sind unsere Nächsten. Wer sich im Lukas-Orden in der Obdachlosenhilfe engagieren möchte, meldet sich gern unter 0203 39 51 65 77 oder hilfe@lukasorden.de.
Ihr St. Lukas Hospital Orden