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Das St. Lukas Netzwerk: weltweit im Geist des Arztes Lukas

Unsere Gemeinschaft · 2. Juni 2026

Der Evangelist Lukas war Arzt. Sein Evangelium erzählt wie kein anderes von Jesu Zuwendung zu Kranken, Armen und Ausgegrenzten. Seit Jahrhunderten berufen sich deshalb Christinnen und Christen in vielen Ländern auf seinen Namen, wenn sie sich um kranke und hilfsbedürftige Menschen kümmern. In dieser weltweiten Lukas-Bewegung steht auch der Lukas-Orden Deutschland.

Was das St. Lukas Netzwerk ist

Das St. Lukas Netzwerk ist kein Konzern und keine Behörde. Es ist ein Zusammenschluss von Menschen und Einrichtungen, die sich denselben Werten verpflichtet fühlen. Den Kern bildet der Lukas-Orden mit seinem Ordenshaus Lukasburg in Duisburg. Hier liegen die geistlichen Schwerpunkte: Telefonseelsorge, Krankenbesuchsdienst und Begleitung von Menschen in Krisen.

Rund um den Orden arbeiten eigenständige Einrichtungen, die aus derselben Haltung heraus entstanden sind, etwa ambulante Pflegedienste, die Pflegeberatung, Lukas Medical und das Projekt „Defi-Pate“. Sie sind rechtlich selbstständig und tragen für ihre Arbeit selbst die Verantwortung. Was sie verbindet, ist der Leitsatz des Ordens: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40)

Über Grenzen hinweg: St. Lukas International

Not endet nicht an Landesgrenzen. Unter dem Namen St. Lukas International organisiert sich das Lukas-Netzwerk international gemeinsam mit christlichen Hilfsorganisationen, die in der Auslandskatastrophenhilfe tätig sind. Der Gedanke dahinter ist einfach: Wer gemeinsam plant, hilft schneller und besser, und niemand muss alles allein stemmen.

Ein Anliegen liegt uns dabei besonders am Herzen: der Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Ein Defibrillator in Reichweite und Menschen, die ihn bedienen können, retten Leben, in Duisburg genauso wie in Regionen der Welt, in denen Geld und Infrastruktur fehlen.

Teil einer weltweiten Familie

Zur weltweiten Lukas-Bewegung gehören viele Gemeinschaften unterschiedlicher Konfessionen. Eine der bekanntesten ist der International Order of St. Luke the Physician, ein überkonfessioneller christlicher Dienst für Gebet und Heilung. Uns verbindet mit ihnen der gemeinsame Namenspatron und die Überzeugung, dass Glaube sich in der Sorge um kranke und leidende Menschen zeigt.

Mitmachen statt nur zuschauen

Das St. Lukas Netzwerk lebt von Menschen, die sich einbringen: als Ehrenamtliche, als Fachkräfte, als Kirchengemeinde oder als Partnerorganisation. Der Lukas-Orden setzt dabei bewusst auf Mitwirkung statt auf einfache Geldspenden. Wer Teil des Netzwerks werden möchte, ist herzlich zu einem persönlichen Gespräch eingeladen: telefonisch unter 0203 39 51 65 75 oder per E-Mail an hilfe@lukasorden.de.

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