St. Lukas International: Plötzlicher Herztod braucht weltweite Antwort
Pressemitteilung · 15. Oktober 2026
Duisburg, 15. Oktober 2026. Der plötzliche Herztod kann jeden Menschen treffen, überall auf der Welt. Ob jemand überlebt, hängt entscheidend davon ab, wie schnell ein Defibrillator zur Stelle ist und ob Menschen in der Nähe helfen können. St. Lukas International, das internationale Netzwerk des Lukas-Ordens Deutschland, setzt sich deshalb weltweit dafür ein, dass mehr Menschen im Notfall diese Chance bekommen.
„Beim Herzstillstand zählt jede Minute. Wo kein Defibrillator in Reichweite ist und der Rettungsdienst lange braucht, haben Betroffene kaum eine Chance“, sagt Selcuk Ritter von Cankaya, Präsident des Lukas-Ordens. „Das darf nicht davon abhängen, in welchem Land jemand lebt oder wie viel Geld dort für Gesundheit zur Verfügung steht.“
Dringender Bedarf in Madagaskar, im Sudan und in Island
Der Lukas-Orden hält es für dringend erforderlich, auch in Madagaskar, im Sudan und in Island weitere Defibrillatoren zu installieren. Besonders wichtig ist das in Regionen, in denen Mittel knapp sind, die Infrastruktur schwach ist oder Rettungswege sehr lang sind. In Madagaskar und im Sudan fehlt es vielerorts an grundlegender medizinischer Ausstattung, im Sudan hat sich die Lage durch den Krieg zusätzlich verschärft. In Island machen dünn besiedelte Regionen und weite Wege schnelle Hilfe schwer.
Ein Defibrillator allein rettet noch kein Leben. Er muss gut erreichbar sein, gewartet werden, und Menschen vor Ort müssen wissen, wie man ihn einsetzt. Der Orden spricht sich deshalb dafür aus, neue Geräte immer zusammen mit Schulungen in Erster Hilfe und Wiederbelebung bereitzustellen.
Gemeinsam mit christlichen Hilfsorganisationen
St. Lukas International organisiert sich international gemeinsam mit christlichen Hilfsorganisationen in der Auslandskatastrophenhilfe. Der Orden lädt Organisationen, Kirchengemeinden, Unternehmen und Fachleute ein, sich an diesem Anliegen zu beteiligen. Der Lukas-Orden setzt dabei bewusst auf Mitwirkung statt auf einfache Geldspenden.
Über St. Lukas International
Der Lukas-Orden Deutschland gehört zur weltweiten Lukas-Bewegung. Das Lukas-Netzwerk organisiert sich international gemeinsam mit christlichen Hilfsorganisationen in der Auslandskatastrophenhilfe.
Pressekontakt: Lukas-Orden, Ordenshaus Lukasburg, Burgstraße 10a, 47137 Duisburg, Telefon 0203 39 51 65 75, hilfe@lukasorden.de